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Huawei Mate 8 Smartphone space grau

(4.5 / 5 bei 70 Stimmen)

202,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 26. April 2018 22:12
Marke

Charakter: teures und großes Stück China

Der Phablet Hersteller Huawei ist aktuell groß im Geschäft. Doch groß ist auch das neue Flaggschiff des Chinesen, welches seit Januar 2016 den deutschen Markt erobert: das Mate 8. Als waschechtes Phablet verfügt es über eine riesige Bildschirmdiagonale von 6 Zoll. Ob sich der Gigant am Ende doch noch der Konkurrenz geschlagen geben muss, erläutern wir in unserem Test.

Nicht nur in der Zeitrechnung sind uns die Chinesen etwas voraus – sie durften auch bereits schon im November 2015 das neue Mate 8 in den Händen halten. Außerdem schaffen es nicht alle Varianten zu uns nach Deutschland. Die Bundesbürger müssen sich mit der Einstiegsvariante von 32 GB internen Speicher und drei GB RAM zufriedenstellen. Ebenfalls eingeschränkt ist die Farbauswahl hierzulande: die auffälligen Gold- und Braunvarianten bleiben ausschließlich den Asiaten vorbehalten. Doch egal in welcher Farbe: Das Huawei Mate 8 kommt immer mit einem eleganten Uni Body aus Metall daher. Die Seiten sind kantig, aber nicht scharf.

Stil: Understatement ist angesagt

Das Understatement fängt bereits bei der Verpackung an: keine Spur von bunten Bildchen oder großer Schrift. Stattdessen setzen die Chinesen auf einen besonderen Stil, den sonst nur die Konkurrenz verwendet. Schließlich möchte Huawei mit aller Macht zur Spitze aufschließen. Mit seinen wuchtigen Ausmaßen von 15,7 Zentimetern in der Höhe und acht cm in der Breite nimmt das Phablet den halben Karton ein. Trotzdem ist das iPhone 6S Plus doch noch etwa ein mm größer. Dank der schmalen Ränder präsentiert sich der XXL Full-HD Bildschirm mit 1.920 x 1.080 Pixel keinesfalls klobig.

Huawei verzichtet dabei bewusst auf das in Mode gekommene Quad-HD-Display mit 2.560 x 1.440 Pixel der Konkurrenten oder gar auf einen 4K-Panel mit 3.840 x 2.160 Pixel. Uns stellt sich die Frage, ob nun angesichts der Bildschirmgröße die Auflösung nicht zu gering ist. Doch die klare Antwort lautet Nein! Eine Pixeldichte von 367 reicht aus, um selbst Videos gestochen scharf darzustellen. Dank der verwendeten IPS-Technik ermöglicht das Display von allen Seiten eine hervorragende Sicht.

Stärke: zwei Tage Akkulaufzeit sind problemlos drin

Bereits sein Vorgängermodell, das Ascend Mate 7, konnte in der Akkulaufzeit besonders punkten. Zwar muss das neue Modell statt mit 4.100 mAh mit einer Akkuleistung von 4.000 mAh auskommen, doch selbst das reicht durchschnittlich für mindestens zwei Tage. Bei aktiviertem WLAN und einer geringen Nutzung sank in unserem Test die Akkuanzeige pro Tag lediglich um 10 bis 15 %. Wer ist also darauf anlegt, kann mit einer Akkuladung mehrere Tage hinkommen.

Achtsamkeit: kleine Schwächen machen sympathisch

Das ist zum Beispiel bei der Kamera der Fall: die Galerie App möchte unbedingt mit der 16-Megapixel-Rückkamera auf den jeweiligen Standort zugreifen können. Der Grund: Aufgenommenen Fotos lassen sich so anschließend in Standortalben sortieren und können auf einer Google Maps Karte angesehen werden. Die Hardware der Kamera stammt vom Spitzenherstellers Sony und erledigt ihre Arbeit gut. Softwareseitig ermöglicht das Phablet ein Spielen mit interessanten Features, wie beispielsweise eine Lichtmalerei Funktion, es ist aber ebenfalls ein einfaches intuitives Fotografieren möglich.

Der Weißabgleich kann selbst vorgenommen werden. Das ist sogar angebracht, wenn keine optimalen Lichtverhältnisse herrschen. Ansonsten liefert die Kamera recht gute Bilder für ein Premium Phablet. Kritikpunkte gibt es in den tendenziell blassen Farben und beim Fotografieren gegen das Licht. Allerdings meckern wir hier auch auf hohem Niveau, denn schließlich sprechen wir von einer Smartphone Kamera nicht von einer Digitalkamera. Selfies knipst die Frontkamera des Huawei Mate 8 mit einer Auflösung von acht Megapixeln. Mithilfe des Weitwinkelformats passen auf das Selbstporträt sogar mehrere Personen. Für Hobbyfilmer gibt es einen Wermutstropfen: das Mate 8 unterstützt 4K-Videos nicht. Gefilmt werden kann ausschließlich in maximal Full-HD Auflösung.

Persönlichkeit: schneller als die Konkurrenz

Im Punkt der Persönlichkeit kommt es bekanntlich vor allem auf die inneren Werte an. Doch auch hier spielt das neuste Phablet von Huawei seine Reize aus – allen voran der hauseigene Kirin 950 Prozessor. Er ist mit acht Kernen bestückt und besteht aus vier Cortex-A72-Kernen mit maximal 2,3 Gigahertz und vier Cortex-A53-Kernen mit 1,8 Gigahertz. Im Vergleich mit den direkten Konkurrenten Galaxy S6 und S6 Edge kann der Chinese diese problemlos schlagen. Das Huawei Mate 8 ist rekordverdächtig und bislang das schnellste von uns getestete Phablet.
Draufblick

  • Mate 8: Flaggschiff des bislang als Low-Budget bekannten chinesischen Herstellers, welches im November 2015 in einer Premiumversion auf dem asiatischen Markt eingeführt wurde. In Deutschland ist das Premium Phablet nur in einer abgespeckten Version erhältlich.
  • Ausgesprochen hochwertiges Design in einem Uni Body aus hochwertigem Metall mit abgerundeten Ecken. Mit 185 Gramm eher schwer und mit 157,4 Millimetern in der Länge und einer Tiefe von 4,4 – 8,8 Millimeter ein wahrer Riese.
  • Das hochauflösende IPS Dual-LCD Display kommt mit einer Bilddiagonale von wahnsinnigen 6 Zoll und einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln daher – nur Durchschnitt, was aber der Akkulaufleistung zugute kommt.

Einblick

  • Der bärenstarke hauseigene neu entwickelte Chipsatz HiSilicon Kirin 950 kommt mit gleich acht Kernen, die mit jeweils 2,3 bzw. 1,8 GHz getaktet sind, daher. Der interne Speicher von 32 GB lässt sich mithilfe einer Mikro SD Karte problemlos bis 128 Gigabyte erweitern.
  • Bereits ab Werk ist das Betriebssystem Android 6.0 installiert. Eine Besonderheit des chinesischen Flaggschiffs ist die Möglichkeit der Verwendung einer zweiten Sim Karte anstatt der externen Speichererweiterung.
  • Der Zugang wird ins moderne LTE Mobilfunknetz Kategorie sechs ermöglicht, außerdem sind alle gängigen Schnittstellen vorhanden. Mit an Bord sind natürlich auch GPS für ortsbezogene Dienste, Bluetooth, NFC und acWLAN.
  • Der Lithium Akku verfügt über eine Leistung von 4.000 mAh und einer Schnellladefunktion.
  • Die eher durchschnittliche 16 Megapixeln Sony Hauptkamera hat eine f/2.0 Blende, einen optischen Bildstabilisator, vierfach-Zoom und eine gigantische Foto Software. Für Selfies gibt es eine Weitwinkelfunktion, sodass auch mehrere Personen aufs Bild passen. Die Frontkamera besitzt eine Auflösung von sagenhaften acht Megapixeln.

Betrachtungswinkel

  • Mate 8: Huawei hat seine Hausaufgaben gemacht und macht mit seinem schlanken Metallkleid in hochwertiger Verarbeitung eine gute Figur.
  • Der riesig geratene 6 Zoll Bildschirm löst zwar nur in Full-HD auf, trotzdem reicht die Schärfe durchaus. Ein kluger Schachzug der Chinesen, der sich positiv auf die Akkulaufleistung auswirkt.
  • Dank des pfeilschnellen Kirin-950-Chips kommt das Phablet nicht ins Schwitzen und hat noch viele Reserven für die Zukunft. Mithilfe des Fingerabdrucksensors gehört die lästige Eingabe eines Codes der Vergangenheit an.

 

Huawei MATE8 BLACK, 15.24 cm (6 ) (1920 x 1080), Kirin 950 Octa-Core 2.3GHz/1.8GHz, 3GB RAM, 32 GB ROM, Micro SD, 16MP/8MP, Dual SIM, 4G/3G/2G, 802.11a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.2, NFC, GPS/A-GPS, Glonass, 4000mAh, 185g, Android 6.0

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