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Coolpad Torino weiß/gold

(5 / 5 bei 2 Stimmen)

293,49 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 26. April 2018 22:12
Marke

Charakter: Premium Hardware zum kleinen Preis

Mit dem Phablet Torino hat das chinesische Handy-Label Coolpad die Mittelklasse neu erfunden. Mit seiner Premium-Mittelklasse möchte der Hersteller sich selbst durch bestimmte Premium-Merkmale definieren, die sonst nur bei Geräten der Oberklasse erhältlich sind. Das erste Produkt dieser Kategorie ist das Coolpad Torino. Dabei schmeichelt das gefällige Design nicht nur den Augen des Nutzers, sondern auch seinen Händen. Die abgerundeten Displaykanten werden von der bogenförmigen Rückseite aufgegriffen. Beides, der Bildschirm und die Rückseite, sind mit einem eleganten goldfarbenen Rahmen miteinander verbunden.

An den schmalen Kanten hat der Hersteller Coolpad auf jeweils einer Seite den Power Button sowie die Lautstärkenwippe untergebracht. Damit lässt sich das neue Phablet sowohl mit der rechten als auch mit der linken Hand komfortabel bedienen. Der Hersteller verzichtet gezielt auf einen dedizierten Kameraknopf, was in dieser Preisklasse durchaus üblich ist. Auf der Rückseite sind neben der Kamera und dem Blitzlicht auch der so beworbene Fingerabdrucksensor als markante Blickfänge zu entdecken. Ein schlichter Schlitz unten verbirgt den Lautsprecher, über den das Markenlogo Coolpad in Silber platziert ist. Wir vermissen etwas Grip, denn aufgrund der polierten Rückseite kann das XXL Smartphone schnell aus der Hand rutschen. Mit dem Torino versucht sich Coolpad in Eleganz, schafft es aber nicht mit Profis wie Huawei oder HTC mitzuhalten, die ihre Geräte in edles Metall hüllen. Wer allerdings ein Fan von weißem Plastik ist, hält mit dem Torino Phablet ein hübsches und gut verarbeitetes Modell in der Hand

Stil: Unschuldiges Weiß und glänzendes Gold

Das Torino von Coolpad ist nicht nur cool und einfach weiß, sondern glänzend! Ein Geschmack, der vermutlich eher den des chinesischen Herstellers trifft. Akzente setzt der Hersteller in Gold, nur leider hat es Coolpad versäumt, sich hier auf eine Farbe festzulegen. Insgesamt konnten wir an dem Phablet dre verschiedene Goldtöne ausmachen: während der SIM-Slot einen roségoldenen Farbton aufweist, ist der umlaufende Kunststoffrahmen normal Gold. Die Ringe, welche den Fingerabdrucksensor und das Kameraobjektiv einfassen, sind ebenfalls in einem wärmeren Goldton gehalten als der Rahmen. Dieser Eindruck wird durch die unterschiedliche Beschaffenheit nochmals verstärkt: die Einfassung glänzen – der Rahmen ist matt gehalten.

Diese merkwürdige Farbwahl einmal außen vorgelassen sieht das XXL Smartphone ansprechend gestaltet aus und ist auch solide verarbeitet. Das Weiß wird auf der Frontseite durch Schwarz unterbrochen, da hier der Hersteller das Display integriert hat. Bei ausgeschaltetem Bildschirm wirkt dieser fast randlos und macht optisch einiges her. Wird er allerdings angeschaltet, so erkennt der User einen breiten Rand von rund drei Millimetern rechts und links des Displays und von rund 2,5 Millimetern oben und unten. Durch das verwendete 2.5D-Displayglas fühlt sich die Vorderseite edel an. Die Android Grundfunktionen Home, Multitasking und Zurück befinden sich unterhalb des Displays.

Stärke: Fingerabdrucksensor funktioniert auch im Regen

Nur selten ist bei einem Phablet im Preisbereich unterhalb von 300 Euro ein Fingerabdrucksensor zu finden. Dieser ist das absolute Highlight des Torinos und wird auch von dem Hersteller stark beworben. Der Scanner erkennt den Fingerabdruck in einer Sekunde und arbeitet sehr präzise – es lassen sich bis zu 5 verschiedene Finger programmieren, die die Apps starten, den Bildschirm entsperren oder Telefonate beenden.

Ein kleiner Nachteil ist die Dauer des Einspeicherns: es dauert relativ lang, bis der Fingerabdruck registriert ist. Dafür funktioniert als Highlight der Fingerabdrucksensor selbst mit feuchten Fingern, sodass auch im Regen das XXL Smartphone auf diese Weise entsperrt werden kann. Das ist definitiv ein gelungenes Feature, welches ansonsten nur in der Oberklasse zu finden ist.

Achtsamkeit: nicht das Beste vom Besten

Als Betriebssystem verwendet Coolpad das nicht mehr ganz aktuelle Android 5.1 Lollipop. Dieses System gilt als sehr zuverlässig und viele Smartphone in der Mittelklasse laufen noch mit dieser Version. Allerdings scheint ein Update auf Marshmallow nicht vorgesehen zu sein. Somit kommt hier nicht wirklich das Beste vom Besten zum Einsatz. Das Torino wird allerdings auch nicht als Oberklassemodell beworben, sondern es handelt sich hierbei um ein Mittelklassemodell, und hierfür baut der Hersteller schon ordentliche Qualität ein.

Um den niedrigen Preis zu gewährleisten, scheint beispielsweise Coolpad auch am Akku zu sparen. Der verwendete nicht wechselbare Lithium-Ionen-Akku besitzt eine Kapazität von 2.500 mAh. Damit fällt die Leistung ziemlich gering aus und wer das Handy ausgiebig nutzt, dem geht recht schnell der Saft aus. Die rückseitige Kamera besitzt 13 Megapixel, hat ein LED Blitzlicht und eine f/2.0-Blende. Sie schießt bei guten Lichtverhältnissen tolle Bilder, allerdings ist es auch so, dass bei schlechtem Licht keine guten Fotos geknipst werden können.

Persönlichkeit: langsamer als die Konkurrenz

Bei der Persönlichkeit kommt es, wie wir alle wissen, vor allem auf die inneren Werte an. Im Inneren des Torino werkelt allerdings nur ein typischer Mittelklasse-Prozessor: Der OctaCore Qualcomm Snapdragon 64 Bit-Prozessor taktet mit 1,36 Gigahertz und liegt somit deutlich unter der Leistung eines Oberklasseprozessors. Dennoch arbeitet das Coolpad Torino präzise, schnell und stockt nicht. Unterstützt wird der Prozessor von drei Gigabyte RAM, die den Prozessor unterstützen. Der interne Speicher weist 16 Gigabyte auf und lässt sich mit einer MicroSD-Karte um weitere 32 Gigabyte erweitern – allerdings muss dann auf eine zweite SIM-Karte verzichtet werden.

Draufblick

  • Coolpad Torino: Erstes Phablet des chinesischen Herstellers Coolpad, welches als Mittelklasse Gerät einige Premiumfeatures besitzt.
  • Sehr gute Haptik mit abgerundeten Rändern und 2.5D-Glas, welches nahtlos in die Kunststoffrückseite übergeht. 154 Millimeter in der Länge, 76,5 Millimeter breit und mit einer Tiefe von 8,7 Millimetern.
  • Einfaches HD Display mit einer Bilddiagonale von 5,5 Zoll und einer Auflösung von 720 x 1.280 Pixeln, woraus sich eine Pixeldichte von 267 ppi ergibt, nur Durchschnitt.

Einblick

  • Der OctaCore, Qualcomm Snapdragon MSM8929, 64 Bit Prozessor mit einer Adreno A405 GPU ist mit 1,36 GHz getaktet und kommt mit vier Kernen – leider zu langsam und eher unterer Durchschnitt! Der interne Speicher von 16 GB lässt sich mithilfe einer Mikro SD Karte problemlos um 32 GB erweitern.
  • Ab Werk ist das veraltete Betriebssystem Android 5.1 Lollipop installiert. Eine Besonderheit des chinesischen Phablets ist die Möglichkeit der Verwendung einer zweiten SIM-Karte anstelle einer externen Speichererweiterung.
  • Der Zugang wird ins moderne LTE Mobilfunknetz ermöglicht, leider fehlt das wichtige LTE 800 Netz. Ansonsten sind alle gängigen Schnittstellen vorhanden. Ebenfalls an Bord sind GPS und acWLAN.
  • Der Lithium Akku verfügt nur über eine Leistung von 2.500 mAh.
  • Die eher durchschnittliche 13 Megapixeln Hauptkamera hat eine f/2.0 Blende und schwächelt bei Fotos in schlechten Lichtverhältnissen.

Betrachtungswinkel

  • Coolpad möchte ein Phablet im mittleren Preisbereich mit Premium-Features anbieten – das ist ihm zumindest teilweise gelungen.
  • Der 5,5 Zoll Bildschirm verfügt über 2.5D Glas, welches über abgerundete Kanten nahtlos in die Rückseite übergeht – die Haptik und die Verarbeitung machen eine gute Figur.
  • Der 5,5 Zoll Bildschirm löst zwar nur in Einfach-HD auf, trotzdem reicht die Schärfe durchaus – dies wirkt sich positiv auf die mit 2.500 mAh schwach bemessene Akkulaufleistung aus.
  • Dank des leider untermotorisierten Qualcomm Snapdragons kommt das Phablet schnell ins Schwitzen. Dafür punktet der hervorragende Fingerabdrucksensor, der sich auch mit feuchten Fingern bedienen lässt.

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