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Apple iPhone 6 Plus Smartphone (5,5 Zoll)

(3.5 / 5 bei 318 Stimmen)

822,26 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 26. April 2018 22:12
Marke

Charakter: größeres Schwergewicht

Das iPhone 6S Plus wurde erstmalig in San Francisco auf der Keynote im Jahr 2015 präsentiert. Es ist das zweite Phablet des Hardwareriesen Apple. Eigentlich gilt alles, was zum kleineren Bruder 6 Plus zu sagen ist, auch für das S6 Plus. Allerdings ist die 6S Generation tatsächlich nicht in allen Punkten besser, als ihre kleineren Vorgänger. Die Kamera des iPhones 6S Plus besitzt nun einen Bildstabilisator und hat zudem auch noch mehr Pixel.

User müssen sehr genau hinschauen, um erkennen zu können, dass das Gehäuse der neuen XXL-Smartphones im Vergleich zu ihrem Vorgänger 0,2 Millimeter dicker geworden sind. Deutlich spürbar ist dies allerdings an einer Zunahme des Gewichts: das 6S Plus ist etwa 20 Gramm schwerer. Außerdem unterscheiden sich die beiden S-Klassen neben dem Gewicht und den Abmessungen auch noch in einigen weiteren Punkten, die wir nachfolgend schildern.

Stil: von kantig zu rund

Die ersten vier iPhone-Generationen teilten sich dieselbe Designersprache: Sie hatten abgerundete Ecken und flache Seiten. Beim iPhone 6 wurde es kantiger und das Designerteam ging vollkommen neue Wege. Mit dem aktuellen S6 Plus wird es wieder rund: das Unibody-Gehäuse besteht nun aus eloxiertem Aluminium und lehnt sich an das Design des iPod Touch an, kombiniert mit Elementen der vorhergehenden iPhone Generation.

Wie nicht anders erwartet, ist auch hier die Verarbeitung sehr präzise und erstklassig – nichts wackelt und knarrt oder sitzt schief. Selbst dann nicht, wenn das iPhone schon länger in Gebrauch ist. Besonders wichtig ist die Verbesserung der Stabilität: das iPhone 6S Plus besitzt nun einen Aluminiumrahmen der verstärkt ist und aus der Luftfahrt stammt. So ist es nicht mehr so anfällig für Verbiegen wie sein Vorgänger. Auch die Glasfront wurde durch das sogenannte Ion-X-Glas verstärkt. Beides – Glasmaterial sowie Aluminium – wurden bereits in der Apple Watch Sport verbaut.

Stärke: kapazitive Drucksensoren für noch mehr Features

Warum das Gewicht schwerer wurde? Schuld daran ist unter anderem das neue Display. Zwar besitzt es mit 1920 × 1080 Bildpunkte die gleiche Auflösung wie sein Vorgänger, ist aber heller geworden (620 Candela) bei schwächeren Kontrast. Da zu der besseren Hintergrundbeleuchtung auch noch kapazitive Drucksensoren verbaut wurden, ist das Display nun etwas dicker. Durch stärkeres Drücken lassen sich zusätzliche Funktionen aufrufen, ohne dass das aktive Fenster verlassen werden muss.

So geht es beispielsweise direkt vom Startbildschirm aus zum Dropbox-Ordner oder zur Selfie-Kamera. Wer in einer Mailliste auf ein bestimmtes Schreiben drückt, erhält eine Vorschau. Soll die Mail verschwinden, wird einfach nach links gewischt. Soll sich eine Mail öffnen, wird einfach noch stärker auf dem Bildschirm gedrückt und es kann sofort die Antwort erstellt werden. Der Nachteil: diese so genannte 3D-Technik wird bislang noch nicht von vielen Apps unterstützt. Meistens wird ein kräftiger Druck lediglich durch sanftes Vibrieren beantwortet, was ein Hinweis darauf ist, dass dieses stärkere Drücken erkannt wurde. Auch bei der Gmail-App oder beim Chrome Browser lässt sich keine Vorschau aufrufen.

Achtsamkeit: Kamera nun mit zwölf Megapixel

Über viele Jahre hinweg hat Apple an seiner Kameraauflösung von acht Megapixeln festgehalten und konnte trotzdem in diversen Tests überzeugen. Jetzt hat Apple doch nachgebessert und wagt ich erstmalig an eine zwölf Megapixel Frontkamera heran. Die Messwerte zeigen allerdings kaum Unterschiede, ausschließlich das Bildrauschen wurde verbessert – allerdings nur bei kritischen Lichtverhältnissen.

In punkto Schärfe kann die neue Knipse allerdings im Vergleich zu vielen Android-Smartphones überzeugen. Wie bei seinem Vorgänger, setzt Apple auch diesmal auf einen Blickstabilisator, welcher bei Aufnahmen in der Dämmerung und bei schlechten Lichtverhältnissen freihändige Fotos ermöglicht. Hier hat das iPhone 6S Plus sogar in der Bestenliste die Nase vorn. Auch die Frontkamera wurde verbessert, kann aber mit anderen Konkurrenten aus der Android-Reihe in diesem Punkt immer noch nicht mithalten, auch wenn sie eine deutliche Verbesserung des iPhone 6 Plus darstellt.

Persönlichkeit: einfach besser

Der neue Prozessor A9 macht das iPhone S6 Plus beim Arbeiten und Spielen schneller. Gemäß dem Hersteller soll eine 70 Prozent bessere Rechenleistung und eine 90 Prozent schnellere Spielegrafik-Performance erreicht worden sein. Im Test wurde schnell deutlich, dass das stimmt: das neue iPhone startet schneller und auch die Bedienungsgeschwindigkeit hat sich gesteigert. Der Browser zeigt ebenfalls eine verbesserte Leistung und er ist fast doppelt so flott, wie beim 6 Plus. Von dieser Beschleunigung ist allerdings im Alltag mit Ausnahme des schnelleren Einschalt-Prozesses kaum etwas zu spüren.

Der neue erstmalig verbaute Motion-Chip M9 soll das iPhone im Ruhemodus durch den Befehl „Hey Siri!“ aufwecken – selbst dann, wenn sich das Phablet derzeit nicht am Stromnetz befindet. Das iPhone unterstützt bei Nutzung des LTE-Funkbetzes eine superschnelle Übertragung von bis zu 300 Mbit/s. Allerdings ist zu bedenken, dass bislang ausschließlich die Deutsche Telekom diese Geschwindigkeit überhaupt unterstützt. Nachgebessert wurde ebenfalls die Tatsache, dass das iPhone auch weltweit in fast jedem verfügbaren LTE-Netz nutzbar ist, da die Frequenzbandbreite auf 23 Bänder erweitert wurde.

Draufblick

  • Apple iPhone 6S Plus: zweites Phablet des Spitzenherstellers Apple, welches die Konkurrenz zu übertrumpfen weiß.
  • Innovatives Design mit hochwertigem eloxierten Alugehäuse aus der Luftfahrt und Ion-X-Glas. Mit 192 Gramm deutlich schwerer als seine Vorgänger bei einer Abmessung von 158,2 x 77,9 x 7,3 mm.
  • Gestochen scharf auflösendes 5,5-Zoll-Display mit 1920 × 1080 Pixel, super hellen 620 Candela und kapazitive Drucksensoren.

Einblick

  • Eigenentwickelter A9-Prozessor mit 64-Bit-Desktoparchitektur. Der Arbeitsspeicher beträgt zwei Gigabyte und der interne Speicher 128 Gigabyte, welche nicht erweiterbar sind.
  • Ab Werk ist iOS 9 vorinstalliert und besondere Features sind die kapazitiven Drucksensoren sowie die Nutzung des Bildschirmrands.
  • Der Zugang ins LTE-Mobilfunknetz wurde weiter ausgebaut und es stehen jetzt 23 LTE-Frequenzbänder zur Verfügung. Die vorhandenen Schnittstellen sind: WiFi, Bluetooth, USB und sogar Apple NFC.
  • Erstmalig wurde die Auflösung der Hauptkamera auf 12 Megapixel erhöht und wie beim Vorgänger wurde ein Bildstabilisator eingebaut.

Betrachtungswinkel

  • Das Apple iPhone 6S plus ist eine Weiterentwicklung des iPhones 6 Plus und noch schneller und noch größer. Die sehr gute Verarbeitung und die tolle Kamera sind geblieben.
  • Abstriche gibt es für den fehlenden Speicherkartenschacht, wodurch keine externe Speichererweiterung gegeben ist. Auch der Preis ist recht hoch angesetzt.
  • Der Akku ist wie gewöhnlich fest verbaut und es ist kein Akkuwechsel möglich. Auch auf einen Schutz vor eindringendes Wasser verzichtet Apple. Dafür kann der Akku mit einer hervorragenden Akkulaufzeit überzeugen.

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