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Girl touching screen of her tablet on the blurred city background. Horizontal

Bildnachweis: © kantver – Fotolia.com

Phablets: im Zwischenreich von Smartphone und Tablet

Im Reich der Mythen und Legenden verbinden sich die stärksten Eigenschaften zweier Welten im Charakter von Fabelwesen. In der komplexen Realität multimedialer Kommunikation entsteht aus der kreativen Verbindung von Smartphone und Tablet das eigenwillige Phablet.

Kompromiss: Handlichkeit und Ergonomie für multimediale Nutzung

Die charakteristischen und unterscheidenden Merkmale von Smartphone und Tablet finden in der fabelhaften Welt der Phablets zusammen und werden zu unverkennbaren Kennzeichen einer hybriden Produktkreation. Phablets sind Spezialisten mobiler Kommunikation. Sie machen den Kompromiss zur Tugend und die Kombination aus Telefonfunktion, Multimediafähigkeit und einem 5,2 bis 6,9 Zoll großen Display zu ihrem individuellen Wesenszug. Seit der Zeit ihrer Markteinführung beflügelt die besondere Ästhetik ihres Erscheinungsbilds die Fantasie der Namensgeber. „Phone, Meet Tablet. That’s Phabulous” schreibt Molly Wood in der New York Times vom 26. Februar 2014 über Phablets, die gelegentlich auch Smartlets genannt werden. Sie sind ein Produkt des zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts. Mit dem Galaxy Note von Samsung kam im Jahr 2011 ihr Urvater auf den Markt. Das innovative, übergroße Smartphone hatte eine Displaydiagonale von 5,3 Zoll und einen Touchscreen, der auch Stifteingaben verarbeiten konnte. Der Erfolg des Samsung Note hat den Phablets den Markt geöffnet. In der Folgezeit haben sich selbst gängige Smartphones den Grenzen ihrer Klasse genähert und zunehmend an Größe gewonnen. Gleichzeitig konnte das Produktpotenzial der Funktionssynthese am Schnittpunkt zwischen Handlichkeit und multimedialem Nutzungskomfort ein immer größeres Publikum überzeugen. Huawai Ascend Mate 7, Google Nexus 6, Nokia Lumia 1520, Sony Xperia Z3 und LG G3 sind nur einige Produktnamen, die heute für die Wanderer zwischen den Welten mobiler Telefonfunktionen und multimedialer Interaktion stehen. Wie ernst der Trend zum Phablet ist, zeigt die Markteinführung des iPhone 6 Plus. Mit seiner ersten Auflage im späten Jahr 2014 hat selbst Apple sich dem Trend zum Phablet gefügt und im eigenen Haus ein potenzielles Konkurrenzprodukt zum iPad entwickelt.
Infografik: Phablets, das nächste große Ding in Asien | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Zukunft: Konzepte mobiler multimedialer Interaktion

Multimediale Interaktionsangebote und die Nutzungsgewohnheiten ihrer Anwender stehen in einer engen Wechselbeziehung. Von ihrer Entwicklung hängt die Wahl der bevorzugten Kommunikationsplattform unmittelbar ab. Mobile multimediale Anwendungen führen ihre Nutzer auf ganz unterschiedliche Aktionsfelder. Wo Beweglichkeit in einer vernetzten Umgebung zum Nonplusultra des beruflichen und privaten Alltags zählt, möchte man jederzeit uneingeschränkt und ungeachtet des Aufenthaltsorts

  • telefonieren,
  • Dokumente oder Präsentationen vorbereiten und lesen, im Internet surfen, Videos und Filme anschauen, das Lieblingsspiel spielen und
  • Informations- und Dienstleistungsangebote über Apps in Anspruch nehmen.

Lange Zeit haben Anwender ihre Interaktionsansprüche unter den ergonomisch und technisch unterschiedlich spezialisierten mobilen Plattformen verteilt. Telefonfunktionen und für iOS- oder Android-Betriebssysteme entwickelte Apps gehören in das Hoheitsgebiet der Smartphones. Für das Surfen im Internet, die Nutzung von Video-Streaming-Diensten und die Dokumentenbearbeitung unterwegs bekommen Tablets mit ihrem großen Display und ihrer nutzerfreundlichen Interaktionsfläche den Vorzug. Die funktional motivierte Grätsche zwischen unterschiedlichen mobilen Anwendungsumgebungen ist aber für sich genommen schon ein ergonomisches No-Go. Es erklärt die Tendenz zum Entwurf von Konzepten für vereinheitlichende mobile Kommunikationsgeräte. Ihre Zukunftsfähigkeit hängt davon ab, bei höchster Benutzerfreundlichkeit sämtliche Funktionen mobiler Interaktion anbieten zu können. An diese Anforderungssituation haben sich Smartphones mit ihrer wachsenden Displaygröße zunehmend gut angepasst. Letztlich ist es diese Entwicklung, die eine Plattform für den Auftritt der Phablets geschaffen hat.

 

Infografik: Phablets treiben Smartphone-Markt-Wachstum | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

 

Plattformstärke: Phablets und ihre Qualitätskriterien

Für die Nutzungsqualität eines Phablets sind seine äußeren, wie seine inneren Werte gleichermaßen ausschlaggebend. Die Größe des Bildschirms ist zwar das offensichtlichste Merkmal, legt den Spielraum für die multimediale Interaktionsfähigkeit aber nicht alleine fest. Wichtig für die ergonomische Bedienbarkeit sind Touchscreen-Funktionalität mit HD-Auflösung und die Möglichkeit der Stifteingabe. Der große, hochauflösende Bildschirm ist ein Gewinn für die Bedienfreundlichkeit, verlangt dem Phablet aber einiges an Rechnerleistung ab. Die Ausstattung des Geräts mit leistungsfähigen, hoch getakteten Multicore-Prozessoren hat deshalb besondere Bedeutung. Ein Akku mir der Kraft von mehr als 2.000 mAh und acht GB interner Speicherplatz sind zusätzliche Mindestanforderungen an die Hardwareausstattung und unbedingte Voraussetzungen für einen reibungslosen Alltagsbetrieb.

Auch wenn alle Anforderungen an die technische Plattform erfüllt sind, entscheidet letztlich immer der persönliche Eindruck über den Kauf eines Phablets. Gerade der Kompromiss aus Größe, Nutzerfreundlichkeit und Handhabbarkeit stellt hohe Ansprüche an das Gerätedesign. Wie gut ein Phablet sich den Anforderungen an Bedienkomfort und Ergonomie fügt, ist deshalb immer eine Frage der persönlichen Einschätzung, die im Vorfeld eines Kaufs auch durch ein haptisches Erlebnis abgeklärt werden sollte.

 

  • Phablets kombinieren die Funktionalität von Smartphone und Tablet. Sie verbinden Telefonfunktionen mit vielfältigen Möglichkeiten mobiler multimedialer Kommunikation.
  • Ein 5,2 bis 6,9 Zoll großer Touchscreen eignet sich besonders gut für die multimediale Interaktion.
  • HD-Auflösung für das Display ist Voraussetzung für ein optimales visuelles Erlebnis.
  • Der reibungslose Alltagsbetrieb ist von einer starken Hardwareplattform abhängig. Optimale Leistungsfähigkeit gewähren Multicore-Prozessoren mit vier bis acht Kernen, hohe Taktraten und ausreichend Arbeitsspeicher (beispielsweise 3 GB).
  • Android 4.4 KitKat, iOS8 und Windows Phone 8 stehen als aktuelle Betriebssysteme für Phablets zur Verfügung.
  • Das Minimum interner Speicherkapazität liegt bei 8 GB, besser und üblich sind 16 oder 32 GB. Die Erweiterbarkeit durch externe Speichermedien ist eine sinnvolle Option.
  • Die Mindestanforderung an die Stärke des Akkus liegt bei 2.000 mAh. Ein Akku mit 4.100 mAh gewährt beispielsweise 648 Stunden Bereitschaftszeit und ca. 14 Stunden Mobilität bei alltäglicher Nutzung.
  • Eine leistungsfähige LTE-Verbindung ins Internet ist Voraussetzung für ungetrübtes Surf-Vergnügen.
  • Mit 13 Megapixeln hat die Hauptkamera eines Phablets eine gängige Auflösung.
  • Entscheidend für den Kauf eines Phablets sind neben den technischen Eckdaten spezifische Nutzungsgewohnheiten und individuelle Anforderungen an die Ergonomie. Die Funktionseigenschaften sollten deshalb im Vorfeld am Gerät getestet werden.

 


 

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